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Marco Dorsch, Moto-Cross-Fahrer

Marco Dorsch

 

Name:

Marco Dorsch

Team:

Millennium KTM

Geboren:

7. Januar 1981

Anschrift:

74259 Widdern, Möckmühler Str. 16

Nationalität:

deutsch

Gewicht:

70 Kg

Grösse:

1,77 m

Hobbies

Motorcross, Snowboard, schlafen...

Lieblingsgetränk:

Coca-Cola bei 3 Grad, Apfelsaftschorle

Lieblingsessen:

Spaghetti Bolonaise, Rehbraten mit Spätzle und viel Soß'

Urlaub:

No time

Beginn:

Am 25.5.1995 (mit 5 Jahren), Einstieg über Familie

Verletzungen:

1999: Unterarmfraktur
2000: Unterarmfraktur
2001: Hüftgelenkfraktur, Hüftluxation, Schulterluxation
2002: Schulterluxation (dieses mal die andere) zahlreiche Bänderdehnungen, Kapselrisse, Schürf- und Schnittwunden.

Erfolge:

1998: Platz 3 bei European Championship 125 ccm
2000: Platz 28 bei World Championship 250 ccm
2001: Platz 16 bei World Championship 125 ccm
2002: Platz19 bei Weltmeisterschaft 125 ccm


Wie alles anfing
Schon im zarten Alter von 1 1/2 Jahren nahmen mich meine Eltern mit zu Motocrossrennen. Das war noch die aktive Zeit meines Onkels und Deutschen Meisters Rolf Dieffenbach. Später dann mit 3 Jahren saß ich als genauer Beaobachter seines Fahrstils an der Rennstrecke. Bei einem Motocrossrennen in Schefflenz, mittlerweile schon 4 1/2 Jahre alt, streifte mein Opa mit mir durch die Fahrerlager und ich entdeckte dort eine kleine MX-Maschine für Kinder. Irgendwie gelang es mir, meinen Opa um den Finger zu wickeln und er kaufte mir das Teil. Sofort begannen die ersten Fahrversuche auf einer Wiese und in Omas Garten, später der Crossstrecke meines Onkels. 1986, genauer noch im Mai, war es dann so weit. Jetzt wollte ich ins Renngeschehen eingreifen. Beim MSC Schefflenz fand ein Jugendmotocross des KS statt (heute als DJMV bekannt). Meine Ausrüstung bestand damals sehr professionell aus einem Skihelm, Brustschutz, BMX-Hose und Moonboots. Ich war so konzentriert auf meine Fahrerei, dass mir eigentlich egal war, auf welchem Platz ich landete. Dabei sein war alles! Dass ich dabei Letzter wurde, war mir auch egal. Mit diesem Rennen begann meine Motocross-Karriere. Von da an habe ich alle Jugendrennen bestritten.

Eindrücke des Motocrossrennens in St. Jean d´Angely
Die Krönung der Saison 2000 war am 9./10. September das Nationencross in St. Jean d´Angely. Nach einem 3/4 Jahr 250ccm saß ich zum ersten Mal wieder auf einer 125ccm Maschine und es war soooo ein cooles Gefühl, denn es war das WM-Motorrad von Kenneth Grundersen. Hochmotiviert fuhr ich im ersten freien Training wie angebrannt und mich trennten nur Hunderstel in den Rundenzeiten von den Werksfahrern. Dadurch wurde ich in der Helferbox schon zum Gesprächsthema. Im Quali-Rennen hatte ich einen Bombenstart und war Zweiter im Sandwich zwischen US Champ Pastrana und Weltmeister Langston. Nach einigen Kurven überholte mich Langston, aber ich gab nicht auf und konterte. Ein tolles Gefühl, den Weltmeister zu überholen! Am Ende aber hatte Pastrana die Nase vorn, vor Langston und mir. Nach diesem Samstag hatte sich das Team Germany als Vierte für das Hauptrennen qualifiziert. Am Sonntag war die Lage relaxed und ich nahm mir Zeit, einmal die Cheerleaders zu begutachten. Sie gefielen mir. Der erste Lauf (125 ccm gegen 500 ccm) war super. Zwar war ich am Start in ein Gerangel verwickelt, bei dem ich kurz mal Pastrana überfuhr, aber der Rest des Rennens war gigantisch. Platz um Platz kämpfte ich mich nach vorne und wurde am Ende Siebzehnter. Im Lauf 125 ccm gegen 250 ccm war nicht mehr so viel für mich drin. Es herrschten Temperaturen um die 35 Grad und es war windstill. Die Hitze flimmerte über der Strecke. Nach guter Fahrt am Anfang, bei der ich Piloten wie Kovalainen überholte, machte mir die Hitze mehr und mehr zu schaffen und ich bekam Magenkrämpfe und Schwindelgefühle. Aber das Team musste unbedingt einen Fahrer in diesem Lauf ins Ziel bringen, um in der Wertung zu bleiben. Also mußte ich auf die Zähne beißen und durch. Es war Nebensache, dass dabei nur der letzte Platz heraussprang.

 

Marco Dorsch Impressionen aus dem Sportlerleben

Marco Dorsch

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